Freitag, 20. April 2018

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Foto Ausrüstung
images/Kleidung/PA/1.jpg Atemschutz

Das Atemschutzgerät ist bei der Feuerwehr, neben dem Löschmittel, das wahrscheinlich wichtigste Gerät um Brände zu bekämpfen.

Zur Personenrettung aus verrauchten Gebäuden ist es zwingend erforderlich.

Pressluftatmer wirken unabhängig von der Umgebungsatmosphäre, d.h. es muss zum Beispiel kein Sauerstoff in der Umgebungsluft sein.

 Für den Einsatz eines Atemschutzgeräts ist eine Erweiterung der PSA erfoderlich:

 

     

 

Atemschutzmaske

Sie besteht aus einer Sichtscheibe mit Dichtrahmen, Bebänderung über die Stirn, Schläfen und Nacken, einer Innenmaske mit Steuerventilen und Sprechmembran. Auf Höhe des Kinns ist der Anschluss für den Lungenautomaten.

 

Flammschutzhaube

  Sie sieht aus wie eine Sturmhaube und bedeckt den kompletten Kopf. Sie soll vor direkten Kontakt mit Flammen Schützen und bestehen häufig aus einem Nomex Carbon Gemisch.

Atemschutzgerät

  Es setzt sich aus Mehrern Teilen zusammen. Aufgebaut ist es aus einem Tragegestell für die Pressluftflasche(n). Ebenfalls auf der Rückenplatte ist der Druckminderer mit Warneinrichtung angebracht.

Die Mitteldruckleitungen nach dem Druckminderer, führen an der Rucksackähnlichen Begurtung über die linke Schulter. Ungefähr auf Höhe der Brust befindet sich das Manometer für die Anzeige des Flaschendrucks. Anschließend geht es in den Lungenautomaten mit atemgesteuerter Dosiereinrichtung, der an die Atemschutzmaske angesteckt wird.

Pressluftflasche

 Die Pressluftflaschen der Feuerwehr Miesbach sind pro Atemschutzgerät 2 Flaschen mit 200 bar komprimierter Atemluft.

Sechs Geräte haben zwei 300 bar Flaschen, um den Innenangriff besonders bei großen Gebäuden zu verlängern.

 

Zusätzliche Ausrüstung

 Jeder Atemschutzträger hat zu seiner PSA zusätzlich einen Feuerwehrhackengurt mit Feuerwehrbeil. Dieser dient zum Retten und Selbstretten sowie sichern. Die Schutzausrüstung muss je nach Einsatzart erweitert werden. Hierfür stehen Rettungsleinen, Handscheinwerfer, Helmlampen, Rauchschutzvorhänge, Atemschutzrettungstasche mit Fluchthaube, Holzkeilen, Stifte und Bänder zum Kenzeichnen abgesuchter Räume sowie ein Rettungstuch bereit.

 

Details

images/Kleidung/csa/AUER_CSA_Vautex_Elite.jpg Chemiekalienschutzanzug

Der Chemieschutzanzug wird bei Einsätzen mit Gesundheitsschädlichen Gefahrgut benötigt, zum Beispiel Chlorgas oder Salzsäure.

 

Um die Vorrückenden Einsatzkräfte möglichst gut vor einer Kontamination zu Schützen ist dieser Anzug komplett von der Umgebung abgeschirmt.

 Er ist komplett Geschlossen, Flüssigkeit- und Gasdicht.

 

 Der Geräteträger des Chemieschutzanzug zieht unter dem Schutzanzug nicht seine normale Persönliche Schutzausrüstung an. Er benötigt einen Schweißanzug, seinen Feuerwehrhelm, ein umluftunabhängiges Atemschutzgerät und spezielle Baumwollhandschuhe.

 
 

Diese Teile sind auf die Fahrzeuge

 

Rüstwagen (Chemieschutzanzüge),

Einsatzleitwagen (Überwachung, Funkgeräte mit Headsets, Schweißanzüge und Baumwollhandschuhe)

LF 20/16 (Atemschutzgeräte, Wasser zur Dekontamination)

 und dem

 ÖSA (Dekontaminationstelle, Zubehör zur Dekontamination) aufgeteilt.

 

Der Schweißanzug und die Baumwollhandschuhe werden benötigt, um vor Chemisch ausgelösten Kälte- oder Hitzereaktionen zu Schützen. Somit wird der Geräteträger vor Lebensgefährlichen Verbrennungen geschützt.

 

Da der Anzug Gasdicht ist und deshalb auch keinen Sauerstoff eindringen lässt, muss der Feuerwehrmann an ein Umluftunabhängiges Atemschutzgerät angeschlossen sein. Damit im Anzug kein Überdruck entsteht, besitzt er am Rücken mehrere Überdruckventile zum ausblasen der Luft.

Aufgrund der Schlechten Kommunikation, ist jeder Geräteträger mit einem Funkgerät inklusive Headset ausgerüstet.

 

Der Anzug beinhaltet Säurebeständigen Stiefel, die mit dem Anzug zusammengeschweißt sind, zudem trägt der Feuerwehrmann insgesamt drei Verschiedene Handschuhe. Die zuvor erwähnten Baumwollhandschuhe, mit dem Anzug verschweißte Handschuhe und Überhandschuhe die mit einer Latexmanschette fixiert werden.

 

Im Einsatzfall muss bevor der Erste Trupp unter CSA vorgeht, eine Dekontaminationstelle, sowie ein Sicherungstrupp bereitgestellt werden.

 

Details

images/Kleidung/Westen/ZF01.png Funktions- / Kennzeichnungswesten

Eine Übersicht der Funktions-/Kennzeichnungswesten bei der freiwilligen Feuerwehr Miesbach.

In der Regel sind die Farben genormt, damit Einsatzkräfte aus anderen Ortsfeuerwehren oder Organisationen den richtigen Ansprechpartner an der Einsatzstelle schnell finden.

Gruppenführer

   GF01

Bei allen Fahrzeugen mit Gruppenbesatzung (9 Einsatzkräfte) trägt der Gruppenführer als Ansprechpartner eine blaue Weste.

Bei der Feuerwehr Miesbach gibt es eine Besonderheit,

der Gruppenführer THL (Technische Hilfeleistung), übernimmt bei Verkehrsunfällen die Leitung über die zwei Rüstwägen.

Zugführer

 ZF01

Der Zugführer übernimmt die Leitung über einen Feuerwehr-Zug (zwei Löschgruppen und ein Sonderfahrzeug).

Der Zugführer ist durch eine rote Weste gekennzeichnet, auf deren Rückseite die zugehörige Feuerwehr steht.

 

Einsatzleiter

EL01

Jeder Einsatz, egal ob eine Ölspur oder ein Großbrand benötigt einen Einsatzleiter.

Bei Feuerwehren und anderen Organisationen ist dieser durch eine gelbe Weste gekennzeichnet. Der Einsatzleiter übernimmt nicht nur die Führung über seine Feuerwehr sondern über alle anrückenden Feuerwehren.

In der Regel übernimmt die zuständige Ortsfeuerwehr die Einsatzleitung.

Details

images/Kleidung/PSA/01.JPG Persönliche Schutzausrüstung

Die Persönliche Schutzausrüstung, kurz PSA besitzt jeder Feuerwehrmann ab 18 Jahren.
Sie bietet den notwendigen Mindestschutz im Einsatzfall vor Verletzungen. Zu dem trägt sie zur besseren Sichtbarkeit im Straßenverkehr bei.

 

   


Die Standart Schutzausrüstung besteht aus:



Feuerwehrschutzhelm mit Visier
Ein Stahlhelm mit innen Leder, Plastikschicht auf der Oberfläche und Visier.
Er schütz vor herabfallenden Teilen, stoße gegen den Kopf und das Gesicht vor Splittern.
Dank der Plastikoberfläche, ist der Helm fluoreszierend (nachleuchtend) und nicht elektrisch Leitend.

 

Überjacke
Die Überjacke aus besonders festen und dichtem Material, ist in vier Lagen aufgebaut.
Somit ist es dicht gegen einige Flüssigkeiten,
besitzt eine kurze Austrocknungszeit und ist besonders Flammenfest.

 

Jacke & Hose

 Die normale Einsatzjacke ist eine teils Wasserdichte Jacke, die bei Verkehrsunfällen oder kleineren Technischen Einsätzen verwendet wird.

Durch die Reflektorstreifen auf beiden Jacken und der Hose, ist jeder Feuerwehrmann besonders beim Verkehrsabsichern auf Straßen gut zu sehen.

 

Schutzhandschuhe

Lederhandschuhe die Verletzungen der Hände vorbeugt. Sie sind für den Brandeinsatz geeignet und sind besonders Robust.

 

Schutzhandschuhe THL

Zusätzliche Ausrüstung der Miesbacher Feuerwehr, um Schutz vor mechanischen Verletzungen bei THL Einsätzen zu geben. Sie sind nicht für den Brandeinsatz geeignet.

 

Sicherheitsstiefel

In der Miesbacher Feuerwehr haben sich die meisten Aktiven Schnurrstiefel mit Reisverschluss gekauft. Dadurch ist es leichter in die Stiefel zu kommen und man hat besseren halt als in "normalen Gummistiefeln".
Die Sicherheitsstiefel haben eine eingenähte Stahlkappe und Stahlsohle. Je nach Modell ist auch ein Schnittschutz im Stiefelschaft integriert.

 


Die Einsatzkleidung hat jeder Aktive in seinem eigenen Spind im Gerätehaus.

 

Details

      

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